Einige Worte über mich:

Es ist mir ein Anliegen, Menschen mit meinem fachlichen Wissen und meiner Erfahrung zu unterstützen. Therapeutisch und wissenschaftlich zu arbeiten, Fortbildungen zu halten, zu schreiben oder zu podcasten sind für mich unterschiedliche Wege, dieser Aufgabe nachzukommen.

Sexualtherapie

In der Sprechstunde für sexuelle Störungen am Klinikum rechts der Isar berate ich Menschen im Umgang mit verschiedenen sexuellen Fragestellungen. Häufig geht es dabei um fehlende Lust auf Sex, sexuelle Probleme nach sexuellen Gewalterfahrungen und Schwierigkeiten mit der Erektion oder dem Orgasmus. Aber auch von Schmerzen und Verspannungen beim Sex, Sex- und Pornosucht oder sexuellen Beeinträchtigungen durch psychische und körperliche Erkrankungen wird mir oft berichtet.

Gemeinsam mit den Menschen, die sich mir anvertrauen, begebe ich mich auf die Spurensuche. Indem wir die seelischen, körperlichen und partnerschaftlichen Ursachen der Probleme ergründen, wird es ihnen möglich, sich selbst und ihre Sexualität besser zu verstehen. Auf diese Weise können individuelle Lösungswege und Behandlungsvorschläge erarbeitet werden.

In meiner Arbeit verbinde ich aktuelles sexualmedizinisches Wissen mit einem psychosomatischen Grundverständnis und sexualtherapeutischen, systemischen, traumatherapeutischen, verhaltenstherapeutischen und psychodynamischen Elementen. Zusätzlich arbeite ich eng mit der Physiotherapeutin und Feldenkrais-Pädagogin Karin Paschinger zusammen.

Traumatherapie

Schon lange widme ich mich der Arbeit mit traumatisierten Menschen. In der Traumaambulanz und -Tagesklinik des Klinikum rechts der Isar habe ich fundierte psychotraumatologische Kenntnisse und weitreichende Erfahrung in der Behandlung von Patienten*innen mit Traumafolgestörungen gewinnen können. Den Schwerpunkt bildete dabei die Arbeit mit Betroffenen von Kindheitstraumatisierungen wie emotionaler, körperlicher oder sexueller Gewalt und Vernachlässigung. Bis heute bin ich in unserer Tagesklinik tätig, wo ich Betroffene von sexueller Gewalt im Umgang mit den Themen Sexualität und Partnerschaft unterstütze.

Wissenschaft

Neben verschiedenen anderen sexualwissenschaftlichen und psychotraumatologischen Feldern interessieren mich vor allem die Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen auf die sexuelle Gesundheit. Im Zuge einer mehrjährigen Literaturrecherche ist das Fachbuch „Sexualität und Trauma“ entstanden. Einige Fachartikel zum selben Thema wurden in „Trauma und Gewalt“, im „Psychotherapeut“ und in „Psychotherapie im Dialog“ veröffentlicht. In mehreren Studienprojekten befasse ich mich außerdem mit der Frage, wie sich die Versorgung von Menschen mit traumabedingten sexuellen Beschwerden verbessern lässt.

Mein beruflicher Werdegang

Seit 2007 bin ich an der Psychosomatischen Klinik des Universitätsklinikums der TU München (Klinikum rechts der Isar) tätig. Als Doktorandin befasste ich mich zunächst mit Forschungstätigkeiten. Ab 2011 durchlief ich meine psychosomatische Facharztausbildung. Bei Prof. Ulrich Clement habe ich ein sexualtherapeutisches Curriculum nach den Standards der DGfS absolviert, bei Prof. Martin Sack eine traumatherapeutische Weiterbildung (Schonende Traumatherapie). Zusätzlich bin ich in EMDR ausgebildet und habe weitergehende berufliche Erfahrung in der Behandlung seelisch beeinflusster Körperbeschwerden und der Begleitung von Menschen mit schweren körperlichen Erkrankungen.

Andere Aktivitäten

Ich bin Mitglied in mehreren Fachgesellschaften (DGfS, ISSM, ESSM, DeGPT, ESTSS, DGPFG und DGPM). In der DGPFG bin ich im wissenschaftlichen Beirat aktiv, für die DeGPT habe ich von 2009 bis 2013 Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit übernommen. 2015 habe ich das Netzwerk Sexualtherapie München initiiert, einen Zusammenschluss von Münchener Sexualtherapeuten, die gemeinsam Fortbildungen und Intervisionen veranstalten.

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