Einige Worte über mich:

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Sexual- und Traumatherapeutin

Sexualität kann etwas Wunderbares sein, das uns tief berührt. Sie kann uns aber auch Rätsel aufgeben und uns vor echte Herausforderungen stellen. Ich begleite Menschen, die Probleme in ihrer Sexualität erleben. Zum Beispiel, weil etwas nicht klappt, sie sich überfordert fühlen oder sie sich nach schlechten Erfahrungen wie sexueller Belästigung oder Übergriffen mit körperlicher Nähe und Sex nicht wohlfühlen können.

In der Sexualsprechstunde am Universitätsklinikum rechts der Isar können sich Einzelpersonen und Paare beraten lassen, in meiner Praxis ist auch eine Sexual- oder Psychotherapie möglich. Mein therapeutisches Vorgehen rückt Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse in den Mittelpunkt, stärkt Sie in ihrer sexuellen Selbstbestimmung und ist immer traumasensibel.

Herausgeberin und Autorin

Das Fachbuch „Sexualität und Trauma“ richtet sich an Therapeutinnen, Berater und wissenschaftlich Tätige, die sich mit den Folgen von traumatischen Erfahrungen auf die Sexualität befassen möchten. Aber auch Betroffene können hier erfahren, welchen sexuellen Problemen man nach einem Trauma begegnet und was man dagegen tun kann.

Aktuell arbeite ich an zwei weiteren Buchprojekten, die voraussichtlich 2020 veröffentlicht werden.

Podcasterin

Aktuelle Erkenntnisse aus der Sexualwissenschaft, Sexualmedizin und Sexualtherapie journalistisch aufbereitet und verständlich erklärt gibt es bei „Ist das normal“, dem Sexpodcast von ZEIT ONLINE. Jede Woche beantworte ich dort die Fragen unserer Hörerinnen und Hörer, die die Wissenschaftsredakteure Alina Schadwinkel und Sven Stockrahm mir stellen.

Dozentin

Ich halte regelmäßig Vorträge und Workshops und bin damit auf Fachtagungen (u. a. Lindauer Psychotherapiewochen) und in verschiedenen Ausbildungsinstituten vertreten.

Engagement in Fachgesellschaften

Es ist mir ein besonderes Anliegen, die gesundheitliche Versorgung von Menschen zu verbessern, die sexuelle oder häusliche Gewalt erlebt haben. Hierfür setze ich mich u. a. im wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG), der Arbeitsgruppe „Trauma und Sexualität“ der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotherapie (DeGPT) und auch innerhalb der DGSMTW, DGfS und DGPM ein.

Kooperationspartner

lilli.ch (seit Juli 2019): Die Aufklärungsseite möchte die sexuelle Selbstsicherheit vor allem von jungen Frauen und Männern fördern. Ärzt*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Sexualtherapeut*innen und Sexualberater*innen informieren und beraten hier anonym zu allen Fragen um Sexualität und Gewaltprävention.

Wissenschaftlerin

Damit sich die Versorgungssituation von Menschen mit sexuellen und häuslichen Gewalterfahrungen verbessern kann, braucht es mehr Forschung. Neben laufenden Projekten am Klinikum rechts der Isar kümmere ich mich um den Aufbau einer Forschungskooperation, die sich diesem Thema widmet.

Beruflicher Werdegang

Seit 2007 bin ich mit dem Universitätsklinikum rechts der Isar verbunden – zunächst als Doktorandin, später als Assistenzärztin in Weiterbildung und heute als Funktionsoberärztin und Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Bei Ulrich Clement habe ich eine sexualtherapeutische Ausbildung nach den Standards der DGfS durchlaufen, bei Martin Sack Traumatherapie gelernt. Zusätzlich bin ich in EMDR ausgebildet.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken