Dr. Melanie Büttner ist Sexual- und Psychotherapeutin, Fachärztin und Wissenschaftlerin.
Als Expertin für Sexualität und Beziehung, mentale Gesundheit und Trauma erklärt sie auch Komplexes verständlich, bringt die Dinge auf den Punkt und setzt regelmäßig wegweisende Impulse in der Fach- und Medienwelt.
Dabei führt sie therapeutische, medizinische, gesellschaftliche und wissenschaftliche Perspektiven zusammen und spricht einfühlsam über die Themen, die uns alle bewegen.

Von 2007 bis 2021 war die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München tätig. Neben der therapeutischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität widmete sie sich vor allem der Arbeit mit traumatisierten Menschen. Ab 2015 leitete Melanie die Sexualsprechstunde des Klinikums. Ihr Fachbuch “Sexualität und Trauma” entstand.

2017 rief Melanie zusammen mit Sven Stockrahm und Alina Schadwinkel „Ist das normal?“ ins Leben. Bis heute erreicht der ZEIT-ONLINE-Podcast eine große Hörerschaft, wie auch die AG Media-Analyse jüngst zeigte. Für „Ist das normal?“ wurde Melanie 2020 für den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus nominiert – die renommierteste Auszeichnung in diesem Bereich in Deutschland.

Ebenfalls 2020 erschienen das Sachbuch „Ist das normal – Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst“ und Melanies „Handbuch Häusliche Gewalt“ – ein weiteres Fachbuch. Seit 2020 begleitet Melanie außerdem das WDR-Format „Ohjaaa! – Sex lieben“, das 2021 die beliebteste Doku der ARD Mediathek war. Melanie wirkt bei „Ohjaaa!“ als Redaktions- und Fachberaterin mit und ist in den meisten der dazugehörigen TV-Sendungen und Podcasts zu sehen und zu hören.

Neben ihrer Bildungsarbeit in den Medien ist Melanie regelmäßig als Sprecherin auf Fach- und Publikumsveranstaltungen zu hören. Sie hält viele Fortbildungen und ist Inhaberin der Praxis für Sexual-, Psycho- und Traumatherapie. Als freie Wissenschaftlerin wirkt sie in Kooperation mit TU und LMU München, UKE Hamburg, Charité Berlin und der Klinik St. Irmingard Prien in Forschungsprojekten mit. Die Erkenntnisse aus dieser Forschung sollen dazu beitragen, die Therapie von traumatisierten Menschen mit sexuellen Schwierigkeiten zu verbessern.

Für dieses Ziel engagiert sie sich auch in mehreren Fachgesellschaften. Melanie ist Mitglied im Fort- und Weiterbildungsausschuss der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung und Leiterin der AG Trauma & Sexualität der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie. Zusätzlich bringt sie sich aktiv in der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft und der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie ein.

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