Viele suchen online nach Sex oder Liebe. Das Angebot an sozialen Medien, Kontaktportalen und Pornos ist unüberblickbar. Immer mehr Paare lernen sich im Netz kennen, gleichzeitig steht Online-Dating im Verdacht, echte Beziehungen zu verhindern. Explizite Fotos und Videos werden hin- und hergeschickt, Sexdates finden per Videochat statt. Pornos haben im Leben vieler ihren festen Platz, während reale erotische Begegnungen weniger werden. Schon Jugendliche nutzen Pornos oder kommen indirekt mit deren Einflüssen in Kontakt. Das prägt die Sexualität, belastet so manche Beziehung und hat nicht selten Lustlosigkeit, Erektions- und Orgasmusprobleme oder Sucht zur Folge. Auch Gewalt gehört im Netz längst zum Alltag – Hass, sexuelle Übergriffe, Stalking und Mobbing. Wer dem ausgesetzt ist, reagiert mit Angst, Rückzug, Depression, manchmal auch Suizidalität. Was sind die Chancen und Risiken der Digitalisierung? Welche Herausforderungen entstehen für die Psychotherapie und wie lässt sich damit umgehen?

Die Inhalte passe ich gerne dem Zeitrahmen Ihrer Veranstaltung an. In einem zweitägigen Workshop vermittle ich z. B.

  • Wissenschaftlich basierte Grundlagen
  • Know-how für die Gesprächsführung, Sexualanamnese und -diagnostik
  • Strategien für die Arbeit mit Menschen mit internetbezogenen Problemen der Sexualität
  • Eigene Fälle können besprochen werden.

Fallbeispiele, Videos und Selbsterfahrung ergänzen die praxisnahe Informationsvermittlung.