Sexualität ist ein Seele-Körper-Thema. Gleiches gilt für Traumatisierungen. Mancher Entwicklungsschritt kann sich nur vollziehen, wenn die Therapie psychologische und körperliche Aspekte gleichermaßen im Blick hat. Aus diesem Grund bestreite ich einige meiner Workshops zusammen mit meiner Kollegin Karin Paschinger. Indem sie ihre langjährige Erfahrung als Physiotherapeutin und Feldenkrais-Practitioner einbringt, erschließen sich neue Einsichten und Wege.

Karin Paschinger ist seit 1995 am Klinikum rechts der Isar beschäftigt. Seit 2006 ist sie in der Psychosomatischen Klinik im Einsatz, wo sie traumatisierte Patient*innen körper- und schmerztherapeutisch begleitet. Ihre Arbeit basiert auf der Feldenkrais-Methode und integriert neben osteopathischen Techniken auch individuelle physiotherapeutische Elemente wie z. B.

  • Beckenbodentherapie
  • manuelle Therapie
  • physikalische Medizin
  • neurokognitive Rehabilitation nach Prof. C. Perfetti

Mit ihrer traumasensiblen Vorgehensweise unterstützt sie Betroffene von sexueller Gewalt dabei, körperliche und seelische Beschwerden zu lindern und einen positiven Zugang zu ihrer eigenen Sexualität zu entwickeln.

Als Autorin hat Karin Paschinger an „Sexualität und Trauma“ mitgewirkt. In zwei Buchbeiträgen teilt sie ihre Expertise und gibt Einblicke in ihre Arbeit.