Verletzte Seele, verletzter Körper, verletzliche Sexualität

Wie lassen sich die sexuellen Probleme von traumatisierten Menschen verstehen? Was trägt zur Entstehung von sexuellen Traumafolgestörungen bei? Wie kann man als Therapeut*in, Arzt*Ärztin oder Berater*in mit Betroffenen darüber ins Gespräch kommen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Auf alle diese Fragen geht „Sexualität und Trauma“ ein – basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und der therapeutischen Expertise der Autoren. Auch Betroffene können sich hier informieren und erhalten viele Anregungen, ihre Sexualität weiterzuentwickeln.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Erhältlich bei Schattauer/Klett-Cotta und überall im Buchhandel.

Stimmen zu „Sexualität und Trauma“

„Dieses Buch ist ein Schatzkästlein an Wissen, das sicher nicht im Bücherregal verstaubt, sondern immer wieder zum Nachlesen einlädt. Die Autorinnen und Autoren mit ihren sehr unterschiedlichen Bezügen zum Thema Sexualität sind alle auf ihre Art und Weise Experten und Expertinnen auf ihrem Gebiet – die einzelnen Artikel verbindet eine spürbare Leidenschaft für den Beruf, die besondere Thematik und nicht zuletzt die Sorge für ihre Patientinnen und Patienten. Die Zusammenstellung der Themen zeigt einen Blick über den Tellerrand und ermutigt zur interdisziplinären Zusammenarbeit.“ – Zeitschrift für Sexualforschung (2020). Zur vollständigen Rezension.

„Erstmalig im deutschsprachigen Raum [liegt] ein umfassendes Standardwerk zu traumaassoziierten sexuellen Störungen vor […] Die Hoffnung darauf, dass sich die Diagnostik und Therapie sexueller Störungen infolge traumatischer Erfahrungen zukünftig verbessern werden, ist mit diesem Buch erheblich gestiegen.“ – Verhaltenstherapie (2018;28:189–190).

„Kompetentes Nachschlagwerk […] Der Leser bekommt wertvolle Impulse zum Mitnehmen in die eigene psychotherapeutische Denk- und Arbeitsweise“ – Deutsches Ärzteblatt PP (2018). Zur vollständigen Rezension

„So liefert das Buch eine Menge neuer Erkenntnisse aus dem Themenspektrum „Sexualität und Trauma“. Sie sind klar, präzise und nachvollziehbar aufgeschrieben, und das mit einer immer patientInnenorientierten Haltung. Ein klarer Gewinn nicht nur für Profis.“ – Dr. med. Mabuse (2018). Zur vollständigen Rezension

„Schwierige Themen werden gern vermieden. Aber gute Bücher zu schwierigen Themen öffnen die Tür, indem sie das bereitstellen, was die Patientinnen und Patienten brauchen, nämlich erfahrungsgestärkte Praxis, plausible Theorie mit Bodenkontakt und eine mutige professionelle Haltung, sich auch den schwer erträglichen und schrecklichen Seiten menschlicher Sexualität zuzuwenden. ‚Sexualität und Trauma‘ leistet genau das. Es gehört in die Hand jeder Traumatherapeutin und jedes Sexualtherapeuten.“ – Ulrich Clement

„Die Autorinnen und Autoren zeigen systematisch und anhand von vielen Praxisbeispielen überzeugend auf, wie hilfreich es sein kann, Störungen der Sexualität als Teil einer komplexen, auch die sexuelle Entwicklung betreffenden Traumafolgesymptomatik zu verstehen […] Damit öffnet sich der Blick für die Möglichkeit, den sinnlichen und lustvollen Bezug zum eigenen Körper und eine selbstbestimmte Sexualität als realistisch erreichbare Therapieziele in der Behandlung von Patienten und Patientinnen mit sexuellen Gewalterfahrungen ernst zu nehmen.“ – Martin Sack

Autor*innen (in alphabetischer Reihenfolge)